Was sich bei Einspritzdüsen zu Hause erledigen lässt, was ohne Prüfstand nicht geht und wann es besser ist, die Düsen zur Messung in die Werkstatt zu schicken.
Was sich bei Einspritzdüsen zu Hause erledigen lässt
Zu Hause ist nur sinnvoll, was keine Messung erfordert. Sie können Kraftstoffleitungen und Dichtungen prüfen, nach Kraftstoffaustritt an den Einspritzdüsen suchen und die Fehlermeldungen aus der Diagnose auslesen. Eine Einspritzdüse selbst zu zerlegen oder Teile ohne Messtechnik zu tauschen, lohnt sich nicht.
Was zu Hause nicht geht
- Messen, wie viel Kraftstoff die Düse tatsächlich liefert. Ohne Prüfstand lässt sich nicht erkennen, ob sie in der Toleranz liegt.
- Die Düsen eines Satzes vergleichen. Der Motor läuft nur gut, wenn alle Düsen ähnlich genau arbeiten.
- Den Düsencode ins Steuergerät schreiben. Bei Motoren, bei denen der Hersteller ihn vorschreibt, ist das nach jedem Tausch nötig.
- Eine festsitzende Düse sicher aus dem Zylinderkopf ziehen. Ohne passendes Werkzeug droht ein Schaden am Kopf.
Warum es nicht reicht, die „Spitze“ blind zu tauschen
Der Tausch eines Düsenteils ohne anschließende Messung sagt nichts darüber, ob die Düse funktioniert. Der Motor kann danach besser laufen, und die Düse liefert trotzdem eine andere Menge als die übrigen. Das belastet den Motor auf Dauer.
Wann die Düsen in die Werkstatt gehören
Typische Anzeichen sind unruhiger Motorlauf, erhöhter Verbrauch, Rauch aus dem Auspuff, schwierigerer Start oder eine leuchtende Motorkontrollleuchte. Dann sollten die Düsen gemessen werden.
Bei uns läuft es so: Wir messen die Düsen auf dem Prüfstand, nennen Preis und Termin nach dem Test und reparieren erst mit Ihrer Zustimmung. Auf die Aufbereitung geben wir 12 Monate Garantie.
Den gesamten Ablauf finden Sie auf der Seite Aufbereitung von Einspritzdüsen, die Preise in der Preisliste und die Anleitung zum Versand per Post im Artikel So senden Sie Düsen ein.



